Festverzinsliche Anleihen
Festverzinsliche Anleihen (auch Vanilla Bonds, Standardanleihen oder Straight Bonds genannt)
werden während der gesamten Laufzeit mit einem
festen Zinssatz verzinst. Die Anleihenbedingungen können eine einmalige Zinszahlung pro
Jahr oder halb- oder vierteljährliche Zahlungen vorsehen.
Längere Laufzeiten werden normalerweise aufgrund des höheren Risikos mit höheren Zinsen entschädigt.
Die Bonität des
Schuldners, die seine Kreditwürdigkeit
widerspiegelt, ist ein weiterer Faktor, der die Höhe des Zinssatzes beeinflusst. Je schlechter die
Bonität des Emittenten, desto höher der Zinsaufschlag, den er bezahlen muss, um Geld auf dem Kapitalmarkt
aufnehmen zu können. Die Bonität wird von Ratingagenturen ermittelt, die die Schuldner analysieren und
einer bestimmten Risikoklasse zuordnen. Die Bonität wird von den Anlegern anhand dieser Zuordnung beurteilt.
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