Kurse
SMI6155.86-0.03%
SLI940.34+0.02%
SPI5583.65-0.03%
SBI120.89-0.07%
 
 HomeHomeKontaktKontaktDeutsch
  • News
  • Marktdaten
  • Teilnehmer
  • Emittenten
  • Investoren
  • Über uns
 
 
 

Portfolioorientierte Aktienanalyse

Die portfolioorientierte Aktienanalyse untersucht die Wertentwicklungen von Aktien und anderen Anlageformen. Kursverläufe werden nicht isoliert betrachtet, sondern jeweils auf das Gesamtportfolio übertragen.

Quantitative Analyse

Die quantitative Analyse befasst sich mit den Ertrags- und Risikokennzahlenvon Wertpapieren und stützt sich auf die moderne Kapitalmarkttheorie. Statistische Messgrössen wie Standardabweichung, Varianz, Kovarianz und Korrelation werden gebraucht, um ein Wertpapier zu beschreiben. Erst die Kombination verschiedener Wertpapiere in einem Portfolio, das die jeweiligen Abhängigkeiten der Wertpapiere untereinander berücksichtigt, führt zu einer optimalen Portfoliostruktur.

Einfaktorenmodelle

Das Einfaktorenmodell beschreibt das Marktportfolio als zentrale Einflussgrösse bei der Bestimmung von zukünftigen erwarteten Aktienrenditen. Aufgrund seiner einfachen Handhabung ist es in der Anwendung weit verbreitet. Ziel ist es, Aktien aufzuspüren, die einen positive Alphafaktor haben, also einen Renditeanteil, der von der allgemeinen Marktentwicklung unabhängig ist.

Ebenfalls weit verbreitet ist das sogenannte CAPM (Capital Asset Pricing Model). Es versucht zu erklären, welches Risiko für Aktien relevant ist, wenn sie Teil eines Portfolios sind. Damit sollen unterbewertete Aktien gefunden werden. Die Unterbewertung ergibt sich im Vergleich zum risikoadjustierten erwarteten Aktienkurs.

Mehrfaktorenmodelle

Bei Mehrfaktorenmodellen wird zwischen systematischem (Marktrisiko) und unsystematischem (unternehmensspezifischen) Risiko unterschieden. Zusätzlich wird das systematische Risiko in mehrere Komponenten unterteilt. Genutzt wird diese Analysemethode von professionellen Beratungsunternehmen, die versuchen, Portfolios so zu strukturieren, dass sie innerhalb bestimmter Risikofaktoren neutral sind und nur zu bestimmten Faktoren ein Engagement zulassen.