Mit einer Aktienanlage beteiligt sich der Aktionär
direkt am Unternehmen. Der Geschäftsgang des Unternehmens kann sich unterschiedlich entwickeln,
deshalb unterliegt der Aktienkurs unter
Umständen starken Schwankungen. Diese Schwankungen bezeichnet man in der Börsensprache als
«Volatilität». Aktieninvestitionen
können grosse Risiken mit sich bringen, weil der Anleger
in kurzer Zeit massive Kursverluste erleiden kann. Andererseits können auch sehr gute
Renditen erzielt werden.
Unter der Rendite von Aktien (bzw. Investitionen allgemein) versteht man den in Prozenten
des investierten Kapitals ausgedrückten gesamten Ertrag einer Kapitalanlage.
Die Rendite einer Kapitalanlage setzt sich zusammen aus der
Dividendenrendite und
der Kursveränderung innerhalb eines gewissen Zeitraums. Die Rendite kann sowohl positiv
als auch negativ sein. Werden zum Beispiel Aktien für CHF 10'000 gekauft
und diese ein Jahr später für CHF 10'800 verkauft und erhält man dazu noch
CHF 500 Dividende, so ergibt das einen Ertrag von insgesamt
CHF 1'300. Dieser Gewinn wird an der ursprünglichen Investition gemessen,
womit sich eine Rendite von 13% ergibt.
In der Finanztheorie geht man bei Aktien von einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von
8% aus.
Transaktionskosten
(Gebühren, Abgaben etc.) bei Kauf und Verkauf sowie allenfalls anfallende Kapitalgewinn- und
Ertragssteuern schmälern die Rendite einer Anlage. Mehr zu Gebühren unter
Wertschriftengeschäft.
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