Handelsschluss mit und ohne Schlussauktion |
Der Handelsschluss findet gemäss den Handelszeiten der Handelssegmente
statt. Dies geschieht nach verschiedenen Methoden.
Handelsschluss ohne Schlussauktion
Bei dieser Variante wird der Handel an der Börse eingestellt und die jeweiligen Effekten in den
nachbörslichen Handel
versetzt. Bei Handelsschluss wird
der Tagesschlusskurs ermittelt, die Teilnehmer bekommen ihn über das Börsensystem mitgeteilt.
Ein Zufallsauswahlverfahren (Random Time) findet nicht statt.
Handelsschluss mit Schlussauktion
In bestimmten Handelssegmenten wird eine Schlussauktion (Closing Auction) durchgeführt, um
die Tagesschlusskurse zu ermitteln. Die Schlussauktion dauert 10 Minuten.
Während dieser Handelsphase haben die Teilnehmer mehrere Möglichkeiten:
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Sie können Aufträge und Quotes in die Auftragsbücher eingeben oder löschen. Eine Ausführung findet
noch nicht statt.
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Abschlüsse ausserhalb des Auftragsbuches können sie der Börse während der Schlussauktion
melden. Dabei müssen sie die Börsenpflicht gemäss dem
Handelsreglement und der
Weisung 3: Handel beachten.
Die Aufträge und Quotes werden ohne Ausführung in den Auftragsbüchern verwaltet. Basierend auf den
Aufträgen in den Auftragsbüchern wird mittels der Matching Regeln ein theoretischer Eröffnungskurs
berechnet. Dieser wird über das Börsensystem angezeigt.
Ende der Schlussauktion
Die Schlussauktion wird mit einer Auktion nach dem Meistausführungsprinzip und im
Zufallsauswahlverfahren (Random Time) beendet (Auction and Close). Aufträge und Quotes,
die während der Auktion eingegeben wurden, werden für die Ermittlung des Tagesschlusskurses der
jeweiligen Effekte berücksichtigt. Am Ende der Auktion ist zu beachten:
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Die Handelszeit von Effekten mit Schlussauktion verlängert sich nicht.
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Für Effekten, in denen es während der Auktion zu keinem Abschluss gekommen ist, gilt der
letzte Referenzpreis des Tages als Tagesschlusskurs.
In gewissen Effekten kann der folgende Fall eintreten:
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