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Börsenpflicht

Die Teilnehmer an SIX Swiss Exchange unterliegen einer relativen Börsepflicht. Es gibt Aufträge, die sie über das Auftragsbuch des Handelssystems von SIX Swiss Exchange abwickeln müssen und solche, die sie an der Börse ausserhalb des Auftragsbuchs handeln dürfen. Detaillierte Angaben zur relativen Börsenpflicht sind im Handelsreglement[pdf] und in der Weisung 3: Handel[pdf] zu finden.

Börslicher Handel im Auftragsbuch (Börsenpflicht)

Während der Handelszeit sind die Teilnehmer grundsätzlich verpflichtet, die Kauf- und Verkaufsaufträge über das automatische Ausführungssystem (Auftragsbuch) des Handelssystems von SIX Swiss Exchange abzuwickeln.

Handel an der Börse ausserhalb des Auftragsbuchs

Bestimmte Arten von Aufträgen dürfen die Teilnehmer an der Börse ausserhalb des Auftragsbuchs abwickeln.

Für Aufträge an der Börse aussserhalb des Auftragsbuchs gilt das Prinzip der «best execution». Die Transaktion soll demzufolge immer zum Vorteil der beteiligten Kunden ausgeführt werden. Unterschreiten die ausgeführten Abschlüsse an der Börse ausserhalb des Auftragsbuchs jedoch die Börsenpflichtlimiten, entsteht dadurch eine Börsenpflichtverletzung.

Ausnahmen von der Börsenpflicht:

  • Abschlüsse in folgenden Segmenten sind nicht börsenpflichtig:
    • Blue Chip Aktien
    • Anrechte
    • Sponsored Funds
    • Sponsored Foreign Shares
  • Ausserhalb der Handelszeit (Voreröffnung, nachbörslicher Handel) dürfen die Teilnehmer Aufträge unterhalb der Börsenpflichtlimite an der Börse ausserhalb des Auftragsbuchs ausführen.
  • Abschlüsse in Anrechten sind nicht börsenpflichtig.
  • Einzel- oder Sammelaufträge, die die jeweils gültigen Börsenpflichtlimiten übersteigen oder erreichen.